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Stadtentwicklung + Verkehr

Der Abschlußbericht zur Stadtentwicklung liegt jetzt (Ende Februar 2017) vor. Es steht unter www.endingen.de zum Downzuload bereit, damit jede*r selbst lesen kann – sehr spannend, wieviel interessante Punkte zur Diskussion gestellt wurden.

Dazu auch ein Bericht + Kommentar in der Badischen Zeitung von Martin Wendel vom 24.2.2017

Außerdem liegen zu dem Thema Verkehr + Innenstadt allgemein mehrere Studien vor:

Für Endingen speziell gibt es

  • die Fortschreibung des Einzelhandelskonzept 2015 der GMA, die wir aber hier nicht allgemein ohne Zustimmung veröffentlich dürfen. Das Konzept ist aber auf Nachfrage einsehbar.
  • seit langer Zeit gibt es das Verkehrskonzept von Herrn Dietrich speziell für Endingen, demnächst hier abrufbar.

 


Hier ein Bericht + Foto unseres AGV-Sprechers Uwe Lipp von der Bürgerwerkstatt am 14.1.2017 in Endingen. Die AGV war bei den Diskussionen vertreten.

 „… die heutige Bürgerwerkstatt zu den 6 Themenbereichen wurde von insgesamt 41 Teilnehmern besucht. Angeschrieben waren im Vorfeld 600 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger.
Hans-Joachim Schwarz eröffnete die Veranstaltung und Herr Uhlendahl von MemoU übernahm die Moderation. Nach der Vorstellung der Fachpersonen wurden in sechs Arbeitsgruppen anschließend die Themenbereiche unter Anleitung bearbeitet. Alle Ideen wurden gesammelt, mit Lösungsansätzen und Akteuren versehen, sowie ein Leitsatz pro Gruppe formuliert. Zum Schluss fand die gemeinsame Gewichtung der von den einzelnen Gruppen priorisierten Themen der einzelnen Themenbereiche statt (Punkte kleben). Die Ergebnisse des Themenbereichs 2 (Nahversorgung, Infrastruktur & Mobilität) betreffen unseren Arbeitsbereich. ….“

 

 

Bahnanlieger laden zum Info-Abend

im Kaiserstühler Wochenbericht vom 12. Febr. 2016
von Kunibert Ständer

Endingen. Bahnanlieger klagen über die aktuellen Lärmbelästigung beim Betrieb der von der SWEG geführten Züge. Eine Verschärfung befürchten die Anwohner der Strecke besonders für die Zukunft, wenn die Strecke nicht mehr mit Diesel-Loks, sondern mit neuen, elektrisch betriebenen Zugwagen genutzt werden wird. Um auf die aktuelle Lärmbelästigung und auf die Sorgen für den zukünftigen Betrieb der Bahn aufmerksam zu machen, findet am Dienstag, 23. Februar, um 19.30 Uhr im Bürgerhaus eine Infoveranstaltung mit Podiumsdiskussion statt. Die Landtagsabgeordneten Sabine Wölfle, Marcel Schwehr und Alexander Schoch haben ihr Kommen zugesagt. Hinzu kommt ebenso der FDP-Landtagskandidat Norman Schuster. Die Moderation auf dem Podium übernimmt Sonja Saad aus Riegel.

Mitfahr-Portal für den Nördlichen Kaiserstuhl

Warum Mitfahren
Wir wissen aus dem Klimaschutzbericht für Endingen, Forchheim und Bahlingen, daß der Individualverkehr für 30 % der CO2 Abgase verantwortlich ist. In Endingen bemühen wir uns, die Autofahrten zu verringern durch Angebote wie CarSharing, Städtlibus und mit einer stetigen Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs und der Fahrrad- und Fußwege.

Jedes eingesparte Gramm CO2 – jede eingesparte Autofahrt, hilft der Umwelt
Ein weiteres Element könnte ein Mitfahr-Portal sein. Damals war es die gute, alte Mitfahrzentrale, heute ist die Idee moderner geworden, da man sich per Computer oder Smartphone über Mitfahrgelegenheiten informieren kann. Wir haben in der Region einen guten Nahverkehr, aber nicht unbedingt am Wochenende und in den Abend- und Nachtstunden. Bei TwoGo.com werden neben den Mitfahrmöglichkeiten auch Öffentliche Nahverkehrsverbindungen angezeigt.

Die Sicherheit für Anbieter als auch Mitfahrer*innen
ist gewährleistet, weil sich intern sowohl Anbieter als auch Mitfahrer registrieren müssen.

Die Kosten halten sich in Grenzen
Gemeinden zahlen nichts, Unternehmen zahlen 10 Euro pro Jahr / pro Mitarbeiter*innen, die das Angebot nutzen wollen. Nutzer*innen sind mit 20 Cent pro Kilometer dabei.

Gemeinsam zum Ziel
Im Schwarzwald-Baar-Kreis läuft ein Pilotprojekt mit flinc.org für drei Jahre. Verschiedene Gemeinden aus dem Zweitälerland haben sich – unabhängig vom Kreis – für TwoGo.com von SAP entschieden und wollen es bis Ende diesen Jahres realisiert haben.

Steigt der Nördliche Kaiserstuhl mit ein ?
Sowohl die Gemeinden als auch Unternehmen könnten beim Zweitälerland mit einsteigen, um ihren Mitarbeiter*innen Gemeinschaftsfahrten anzubieten, aber auch Jugendliche könnten so den gemeinsamen Disco-Besuch organisieren.
Gern würden wir Ihre Meinung dazu erfahren, wie groß Ihre Bereitschaft ist, sich am Mitfahr-Portal TwoGo.com, angestoßen vom Zweitälerland, zu beteiligen. Schreiben Sie uns eine Mail an post@agv-endingen.de.

Mitfahrzentrale ohne den Kreis

gelesen in der Badischen Zeitung vom 6. Okt. 2015

Das Elztal will auch ohne die Unterstützung des Kreises (siehe weiter unten den Beitrag) eine Online-Mitfahrzentrale einrichten, auf die man per Computer oder Smartphone zugreifen kann. Die Bedenkenträger im Technik- und Umweltausschusses des Kreises Emmendingen hatten in der letzten Woche für Abwarten plädiert und Negatives für den Öffentlichen Nahverkehr durch eine Mitfahrzentrale befürchtet.

Davon will sich das Elztal nicht abschrecken lassen. Zusammen mit einigen größeren Firmen wollen sie sich am von SAP vertriebene Portal twogo.com beteiligen.

„Es müssten alle Möglichkeiten genutzt werden, den Individualverkehr zu reduzieren“, sagte Angelika Schwarz-Marstaller (Grüne), die sich deshalb vorstellen kann, dass eine Mitfahrzentrale den ÖPNV stärken und ergänzen könne.“

Mitfahrzentrale im Kreistag

Am 28.9.2015 wird im Technik- und Umweltausschuß des Kreises Emmendingen noch einmal über eine kreisweite Mitfahrzentrale gesprochen. Schon im Nov. 2014 ist ein Vorschlag dazu von den Grünen eingebracht worden, dann 2015 noch einmal vom Jugendrat Zweitälerland.

Der Kreis Emmendingen möchte allerdings bis Ende 2016 die Ergebnisse des Pilotprojekts im Schwarzwald-Baar-Kreis abwarten, wo flinc.org eine kreisweite Mitfahrzentrale fürs Internet und Handy eingerichet hat. Udo Wenzl, vom Landesjugendring, spricht davon, die Online-Mitfahrzentrale könne bis November diesen Jahres eingerichtet sein. Die Südbaden Busgesellschaft mit ihren roten Bussen würde auch mitmachen.