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AGV und Nachhaltigkeit 2017

„Für gesunde Mobilität sensibilisiert

Arbeitsgruppe Verkehr führt Fragebogenaktion durch

Endingen. Im Rahmen der Nachhaltigkeitstage hat die Arbeitsgruppe Verkehr das Thema Fahrradmobilität den Besuchern des Regiofrühstücks des AKE präsentiert.

Endingen und die umliegenden Ortschaften liegen in einer Region, in der das Fahrrad durchaus eine gute Ergänzung bei der privaten Mobilität spielen könne, so die Ansicht der Arbeitsgruppe. Insofern sei eine Sensibilisierung der Bürger für diese gesunde Möglichkeit sich fortzubewegen besonders wichtig. Dazu startete die Arbeitsgruppe Verkehr eine Umfrageaktion inklusive Verlosung von attraktiven Preisen, um Erkenntnisse darüber zu ermitteln, was sich die Menschen wünschen, damit sie öfter auf das Fahrrad steigen. Der Fragebogen beinhaltet Angaben zur derzeitigen Nutzung des privaten Fahrrads bis hin zur Abfrage, welche Einrichtung die Stadt Endingen bieten sollte, um für Fahrradfahrer attraktiver zu werden. 36 Besucher füllten diesen am AGV-Stand aus und nahmen am Gewinnspiel teil. Die acht Gewinner werden nun von der AGV benachrichtigt.

Die Auswertung der Umfrage nehmen die Mitglieder der AGV in ihrer nächsten Sitzung vor. Abgerundet wurde AGV-Aktion durch eine E-Bike-Ausstellung. Die Möglichkeit zur Probesitzen und Probefahren wurde gerne angenommen. Besondere Aufmerksamkeit erfuhr der vorgestellte Lastentransporter mit Elektrounterstützung für Transporträder. Darin lassen sich bis zu fünfzehn Kästen Getränke oder andere Waren transportieren. Für den Nahbereich durchaus eine interessante Alternative zum Auto. “

gelesen im Kaiserstühler Wochenbericht vom 2. Juni 2017, erstellt von Uwe (?), unserem AGV-Sprecher

Nachhaltigkeitstage 2017

Die Arbeitsgruppe Verkehr macht mit bei den Nachhaltigkeitstagen BaWü 2017

Am Samstag, den 20. Mai 2017 finden vor dem Kolpingheim in Endingen nachhaltige Aktionen statt. Auch die AG Verkehr ist mit 3
Themenbereichen dabei:

  • Fahrradfahren
    ◦ Ausstellung von Fahrrädern
    ◦ mit einer Fragebogenaktion + Preisausschreiben
  • Infos zum CarSharing
  • Sammelbox für ausgediente Handys

Besuchen Sie uns auf dem unteren Marktplatz
beim Kolpingheim in Endingen
am Samstag, den 20. Mai 2017 zwischen 10 – 13 Uhr

Mobilitätsforscher zur Kenzinger Hauptstraße

BZ vom 20.5.2017 von Ilona Hüge

„Kenzingen hat etwas Besonderes“

Der Stadtplaner und Mobilitätsforscher Tim Lehmann plädiert für möglichst wenig Autos in der Kenzinger Hauptstraße.

Die Zukunft der Kenzinger Innenstadt wird aktuell intensiv diskutiert. Am Mittwoch referierte ein Stadtplaner und Mobilitätsforscher auf Einladung der CDU. Foto: Archivfoto: Gollrad

KENZINGEN. Der Vortag „Quo vadis Kenzingen – Stadt für Autos oder Stadt für Menschen“ war gut besucht. Der CDU-Stadtverband hatte den Termin mit dem Stadtplaner und Mobilitätsforscher Tim Lehmann organisiert. Gemeinderäte, Geschäftsleute und interessierte Bürger drängten sich am Mittwochabend im Nebenzimmer des Gasthauses Beller.

Tim Lehmann lebt und arbeitet in Berlin. Einen Bezug zu Kenzingen hat er seit Jahrzehnten: Sein Vater ist mit Ehrenbürger Hermann Kaspar befreundet, die Familie hat ein altes Haus in der Stadt. Tim Lehmann behält es im Auge und verbringt regelmäßig seinen Urlaub in der Stadt. „Kenzingen hat etwas Besonderes“, sagte er. Es sei „klein, aber sehr charmant“. Deshalb war er gern bereit, aus seiner Sicht „ein paar Impulse“ zu geben. An den Anfang stellte er aktuelle Trends aus seiner Arbeit in Berlin wie Urbanisierung, Teilen statt benutzen, und die neue Mobilität mit E-Autos und E-Bikes, City-Logistik und Mobility Apps. „Mobilität ändert sich“, sagte Lehmann. Er sieht das Land gegenwärtig in einer Zeit des Umbruchs, in der keiner genau wisse, wo es hingehe.

Neues brachte Lehmann zur Frage der Parkplätze, die überall jede Diskussion zur Stadtentwicklung beherrscht. „Jeder Stellplatz weniger ist ein Gewinn“, sagte er. Er geht davon aus, dass mehr Platz für Fußgänger in der Stadt für mehr Leben und damit auch für mehr Kunden sorgt. Aus seiner Sicht ist er für ein Kenzingen, in dem die Autos so weit wie möglich draußen parken, der Brunnen wieder mitten auf der Straße steht und die Stadt vielleicht sogar mit dem Bau von modernen Stadttoren an alter Stelle Akzente setzt. „Die Hauptstraße muss zum Wohnzimmer von Kenzingen werden – dann habt Ihr es geschafft“, sagte er.

Lehmann brachte neben den kühnen Visionen auch Zahlen mit. Sie betrafen Platzbedarf und Umsatz. Jedes Auto braucht Platz für zehn Fahrräder oder 20 Fußgänger. Deshalb sei jedes Auto weniger ein Gewinn für alle anderen Nutzer. Es gibt aber auch die Umsatzzahlen: Jeder Kunde mit Auto macht einen durchschnittlichen Umsatz von 50 Euro, mit dem Fahrrad von 35 Euro und als Fußgänger runde 25 Euro. Das brachte ihm den Vorwurf der HuG-Vorsitzenden Birgit Hornecker ein, „extrem schizophren“ zu argumentieren. „Das ganze Thema ist schizophren“, sagte Lehmann. Er sieht die entscheidende Frage darin, wo die Schwerpunkte gesetzt werden, um „Atmosphäre“ in der Stadt zu schaffen.

Die anschließende Diskussion brachte einige Fragen, aber auch neue Erkenntnisse. „Wir haben viel zu viele Parkplätze und trotzdem die Misere mit den Leerständen“, stellte Hermann Kaspar fest, der die Stadt auch aus Sicht als Stadtführer kennt. Werner Bürk, Geschäftsmann und Gemeinderat, nahm für sich eine Anregung mit. „Wir müssen vielschichtiger und komplexer diskutieren und uns dabei auch von einigen festgefahrenen Ansichten trennen“, meinte er.

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gelesen von Christian

Stadtentwicklung + Verkehr

Der Abschlußbericht zur Stadtentwicklung liegt jetzt (Ende Februar 2017) vor. Es steht unter www.endingen.de zum Downzuload bereit, damit jede*r selbst lesen kann – sehr spannend, wieviel interessante Punkte zur Diskussion gestellt wurden.

Dazu auch ein Bericht + Kommentar in der Badischen Zeitung von Martin Wendel vom 24.2.2017

Außerdem liegen zu dem Thema Verkehr + Innenstadt allgemein mehrere Studien vor:

Für Endingen speziell gibt es

  • die Fortschreibung des Einzelhandelskonzept 2015 der GMA, die wir aber hier nicht allgemein ohne Zustimmung veröffentlich dürfen. Das Konzept ist aber auf Nachfrage einsehbar.
  • seit langer Zeit gibt es das Verkehrskonzept von Herrn Dietrich aus dem Jahr 2007, im Auftrag der Stadt Endingen erstellt.

Bahnanlieger laden zum Info-Abend

im Kaiserstühler Wochenbericht vom 12. Febr. 2016
von Kunibert Ständer

Endingen. Bahnanlieger klagen über die aktuellen Lärmbelästigung beim Betrieb der von der SWEG geführten Züge. Eine Verschärfung befürchten die Anwohner der Strecke besonders für die Zukunft, wenn die Strecke nicht mehr mit Diesel-Loks, sondern mit neuen, elektrisch betriebenen Zugwagen genutzt werden wird. Um auf die aktuelle Lärmbelästigung und auf die Sorgen für den zukünftigen Betrieb der Bahn aufmerksam zu machen, findet am Dienstag, 23. Februar, um 19.30 Uhr im Bürgerhaus eine Infoveranstaltung mit Podiumsdiskussion statt. Die Landtagsabgeordneten Sabine Wölfle, Marcel Schwehr und Alexander Schoch haben ihr Kommen zugesagt. Hinzu kommt ebenso der FDP-Landtagskandidat Norman Schuster. Die Moderation auf dem Podium übernimmt Sonja Saad aus Riegel.

Mitfahr-Portal für den Nördlichen Kaiserstuhl

Warum Mitfahren
Wir wissen aus dem Klimaschutzbericht für Endingen, Forchheim und Bahlingen, daß der Individualverkehr für 30 % der CO2 Abgase verantwortlich ist. In Endingen bemühen wir uns, die Autofahrten zu verringern durch Angebote wie CarSharing, Städtlibus und mit einer stetigen Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs und der Fahrrad- und Fußwege.

Jedes eingesparte Gramm CO2 – jede eingesparte Autofahrt, hilft der Umwelt
Ein weiteres Element könnte ein Mitfahr-Portal sein. Damals war es die gute, alte Mitfahrzentrale, heute ist die Idee moderner geworden, da man sich per Computer oder Smartphone über Mitfahrgelegenheiten informieren kann. Wir haben in der Region einen guten Nahverkehr, aber nicht unbedingt am Wochenende und in den Abend- und Nachtstunden. Bei TwoGo.com werden neben den Mitfahrmöglichkeiten auch Öffentliche Nahverkehrsverbindungen angezeigt.

Die Sicherheit für Anbieter als auch Mitfahrer*innen
ist gewährleistet, weil sich intern sowohl Anbieter als auch Mitfahrer registrieren müssen.

Die Kosten halten sich in Grenzen
Gemeinden zahlen nichts, Unternehmen zahlen 10 Euro pro Jahr / pro Mitarbeiter*innen, die das Angebot nutzen wollen. Nutzer*innen sind mit 20 Cent pro Kilometer dabei.

Gemeinsam zum Ziel
Im Schwarzwald-Baar-Kreis läuft ein Pilotprojekt mit flinc.org für drei Jahre. Verschiedene Gemeinden aus dem Zweitälerland haben sich – unabhängig vom Kreis – für TwoGo.com von SAP entschieden und wollen es bis Ende diesen Jahres realisiert haben.

Steigt der Nördliche Kaiserstuhl mit ein ?
Sowohl die Gemeinden als auch Unternehmen könnten beim Zweitälerland mit einsteigen, um ihren Mitarbeiter*innen Gemeinschaftsfahrten anzubieten, aber auch Jugendliche könnten so den gemeinsamen Disco-Besuch organisieren.
Gern würden wir Ihre Meinung dazu erfahren, wie groß Ihre Bereitschaft ist, sich am Mitfahr-Portal TwoGo.com, angestoßen vom Zweitälerland, zu beteiligen. Schreiben Sie uns eine Mail an post@agv-endingen.de.